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Codex Aureus
Codex Aureus Spirensis / Escorialensis

EIN BUCH WIE EIN DOM - Das salische Kaiser-Evangeliar, das größte Evangeliar, das je geschaffen wurde, war eine Stiftung für den größten Dom seinerzeit, den Dom zu Speyer. “Die Kathedrale wird das größte Kirchenbauwerk des damaligen Abendlandes, architektonisches Herrschaftssignum, imperialer Ausdruck des sakralen Anspruchs der salischen Königsherrschaft über Reich und Reichskirche und Grablege der Salier, die zugleich Demonstration der Kontinuität des Amtes ist.” Harald Binde: Membrana Pergamena. Eine Kälberherde für ein Kaiserbuch; das Goldene Evangelienbuch Heinrichs III., 1994.

Die Evangelienhandschrift wurde im Auftrag des Kaisers Heinrich III. 1046 in Echternach, das heute in Luxemburg liegt, für den Speyerer Dom angefertigt. Seinen Namen CODEX AUREUS erhielt das Werk aufgrund der Goldtinte, mit der der Text geschrieben wurde. Je nach Betrachtungsweise nennt man die Handschrift nach ihrem zugedachten Bestimmungsort, dem Dom zu Speyer, “Codex Aureus Spirensis” oder nach der Escorial-Bibliothek, die sie heute verwahrt, “Codex Aureus Escorialensis”. Auch die Bezeichnungen “Das salische Kaiser-Evangeliar”, “Goldenes Evangelienbuch Heinrichs III.” und SPEYERER EVANGELIAR sind zutreffend und geläufig.

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